Green Economy

Klimawandel

Die Sommer der letzten Jahre machten mit steigenden Temperaturen und Trockenheit den Klimawandel auch in unserer Region deutlich. Greta Thunberg und Schüler*innen rüttelten mit ihrer „Fridays for Future“ nicht zuletzt die Wirtschaft und Politik auf. Besonders in der Gesellschaft ist die Bereitschaft groß, sich für Klima und Umwelt einzusetzen. Was bist du bereit zu tun?

„Seit über einem Jahr trinke ich statt Kuhmilch lieber Hafermilch und verzichte möglichst auf Fleisch.“

Hallo, ich heiße Amrei. Es zählen auch die kleinen Schritte, um mehr Umweltgerechtigkeit zu erreichen. Was schlägst du vor? Wir erstellen eine Wortwolke mit allen Vorschlägen. Also sei dabei. Wir veröffentlichen das Ergebnis.

Worauf würdest du für mehr Klimaschutz verzichten?

Fridays for Future Bewegung

Weltweit gingen Millionen von Schülern für mehr Umweltschutz auf die Straße. Am Anfang wurden ihre Proteste nicht ernst genommen und ihre Aktionen als „Schuleschwänzen“ abgetan. Mittlerweile hat sich einiges in den Köpfen von Politikern und Unternehmern geändert. Überall gehört mehr Umweltschutz zum guten Ton. Die EU hat beispielsweise den „Green Deal“ beschlossen. Lies doch mal unsere Kommentare zu der Friday for Future Bewegung.

Ein unfaires Spiel

Ein Kommentar von Jan

Ganze 410 Jahre. So lange dauert es, bis sich eine ganz normale Plastikflasche in unseren Meeren zersetzt. Wir haben ein elementares Umweltproblem. Doch es scheint nicht im Bewusstsein aller angekommen zu sein. Die Schüler sind auf dem Weg, dieses zu verändern.

Retter in der Not

Ein Kommentar von Anna

 „Schulschwänzer“, „Kinder, die keine Ahnung haben“, „Wichtigtuer“ – dies sind nur einige Beschimpfungen, mit denen die Protestler der „Fridays for Future“-Bewegung belegt werden. Die Demonstranten sind hauptsächlich Jugendliche, die für ihre Zukunft auf die Straße gehen. Sie fordern, dass die Politik endlich eine härtere Gangart in der Klimapolitik anstrebt. Dabei riskieren sie auch viel für ihre persönliche Zukunft, wenn sie jeden Freitag ihren schulischen Erfolg opfern.

Müll im Meer

Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus?

Wie kommt man in der Zukunft von A nach B? Beruflich wie privat? Wie kann Mobilität umweltfreundlich und bequem sein? Hört mal in unseren Podcast rein.

Schüler*innen der Höheren Handelsschule interviewen in einem Podcast Sina Pfister eine der Organisatorinnen der Europäischen Mobilitätswoche in Eitorf.

Umweltschutz bedeutet auch Tierwohl

Green Washing versus Green Marketing

Das Umweltbewusstsein der Verbraucher ist nicht zuletzt durch die Fridays for Future Bewegung gestiegen. Laut Bundesumweltamt wollen sich 75 Prozent der Deutschen für mehr Umweltschutz einsetzen. Auf dieser Welle schwimmen natürlich auch Unternehmen mit. Doch wie erkennt man, ob Unternehmen sich wirklich für mehr Umweltschutz einsetzen oder alles nur ein bloßer Marketing-Trick ist – also Green Washing. Wir haben uns Gedanken gemacht.

Green Companies

Wir haben nach lokalen Unternehmen gesucht, die versuchen umweltfreundlicher zu sein. Hier sind drei gute Beispiele aus den Branchen Banken, Gastronomie und Industrie, die den Umweltgedanken wirklich in ihren Betriebsprozessen umsetzen:

Greenwashing

Was sind typische Beispiele für Greenwashing? Wir haben nachgeforscht und sind u.a. auf McDonald’s gestoßen. Dabei kam die Frage auf:

Warum hat McDonald’s beim Logo seine Farbe von Rot auf Grün gewechselt?

In 2009 wechselten sie die Hintergrundfarbe von Rot auf Grün. Kritiker sehen hier einen Versuch, den Kunden Umweltfreundlichkeit vorzutäuschen. McDonald’s stand immer wieder in der Kritik, umweltschädlich zu sein.

Macht mal den Check. Rechts seht ihr Kriterien, die wir aufgestellt haben, die ein grünes Unternehmen unseres Erachtens erfüllen muss. Ist McDonald’s grün?

Green Company Check

Greenwashing-Methoden

Warum gibt es überhaupt Greenwashing? Es ist lukrativ. Verbraucher fragen mittlerweile nachhaltige Produkte verstärkt nach und sind auch bereit, einen höheren Preis für diese zu zahlen. Grund genug, für Unternehmen mit Marketing-Tricks auf der grünen Welle mit schwimmen zu wollen, indem sie den Konsumenten eine Umweltfreundlichkeit ihres Produktes vorgaukeln. Seht, was die gängigsten Methoden sind:

Greenwashing Pressekonferenz

Während unseres Projekts haben wir eine internationale Pressekonferenz simuliert. In einem Rollenspiel haben wir mit Hilfe des Internets Unternehmen aufgespürt, die Greenwashing betreiben. In der Pressekonferenz musste sich die Unternehmensgruppe (Schüler), den unbequemen Fragen der Journalisten (Schüler) stellen, warum das Unternehmen damit wirbt, umweltfreundlich zu sein, obwohl das gar nicht der Fall ist.

Vorbereitung der Pressekonferenz
Bei der Pressekonferenz

Vielleicht habt ihr ja Lust, dieses Rollenspiel ebenfalls auszuprobieren. Wir haben die Lerngruppe in Gruppen à 6-8 Personen aufgeteilt. Jede Gruppe hat sich auf ein Unternehmen geeinigt, das des Greenwashings beschuldigt wird. Nun hat sich die Gruppe geteilt.

Die eine Hälfte bereitet sich als Journalisten auf die kritischen Fragen vor. Die andere Gruppe ist die Unternehmensleitung, die sich auf diese für sie schwierige Pressekonferenz vorbereiten muss – ohne die Fragen der Journalisten zu kennen. Nach der Vorbereitungszeit wird die Pressekonferenz abgehalten. Man sitzt sich wie in einer echten Pressekonferenz gegenüber. Die anderen sind die Zuschauer. Hinterher wird gewechselt. Ganz wichtig: Ihr braucht noch ein Moderatoren Team, das die Pressekonferenz leitet.