Wieviel digital tut uns gut?
Diese Frage stand auf der Tagesordnung, als die internationalen Lehrkräfte und ihre Partner aus Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft mit Schülerinnen und Schülern diskutierten.
Die Netzwerker waren auf der Suche nach pädagogisch wertvollen, kreativen und motivierenden digitalen Lernmöglichkeiten, um den regulären Unterricht zu bereichern und einzelne Schüler zu fördern.
Die Herausforderung verstehen
„Dazu gibt es ein Video auf YouTube!“ oder „Meine Schüler können ein Video besser erstellen als ich“.
Dies sind gängige Ansichten von Lehrkräften, wenn es darum geht, digitale Medien in den Unterricht zu integrieren. Aber oft passt das Video auf YouTube dann doch nicht zum Lehrplan. Es findet so auch kein Austausch mit den Schüler*innen über die Recherche und Produktion digitaler Medien statt. Was aber für eine Medienkompetenz sehr wichtig ist. Genau hier setzt das P.L.A.N.-Projekt an. Lehrkräfte erstellen ihre eigenen digitalen Lernmedien und tauschen sich mit Lehrkräften und Schülern in Bezug auf inhaltliche und gestalterische Qualität aus.

Im P.L.A.N.-Projekt konnten interessante Partner gefunden werden. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft. Die internationalen Lehrkräfte im Projekt können mit den Netzwerkpartnern neue Sichtweisen auf die digitale Entwicklung kennen lernen. Bei dem Kick-Off Treffen konnten sie so aus verschiedenen Perspektiven diskutieren und die pädagogischen, sozialen und beruflichen Konsequenzen abwägen. Dabei war es auch wichtig, die Sichtweisen von Schülern, Auszubildenden und Studierenden kennen zu lernen, damit die digitalen Produkte nicht an den Nutzern vorbeigehen.
Die Perspektiven wurden auf der Fragen- undDiskussionswand (siehe PDF-Datei) und den folgenden Themenrunden deutlich. Siehe hierzu auch das Video zur Veranstaltung.