Von Michaela Köser-Segschneider
Als ich vor mehr als zwei Jahren mit der Aufgabe betraut wurde, ein Erasmus+-Projekt an unserer Schule zu starten, wusste ich nicht, wie und wo ich anfangen sollte. Seit 25 Jahren betreue und organisiere ich einen Schulaustausch mit der Fruita Monument-High School in Grand-Junction Colorado/USA und fühlte mich in vielerlei Hinsicht gut gewappnet. Aber es wurde mir schnell klar, dass Erasmus+-Projekte Besonderheiten aufweisen, auf die ich mich besonders vorbereiten muss.
Neben der guten Hilfe von der Europäischen Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln und der NABiBB, unserer nationalen Agentur, habe ich sehr von der ETwinning-Plattform profitiert.
Das eTwinning-Programm ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die europäische Schulen über das Internet miteinander verbindet. Registrierte LehrerInnen können das eTwinning Programm nutzen, um Partnerschaften mit Schulen im Ausland aufzubauen und gemeinsame pädagogische Projekte zu entwickeln. Die Zusammenarbeit findet hauptsächlich über das eTwinning-Portal (www.etwinning.de) statt. Die Plattform ermöglicht es, Projektideen zu gewinnen, Projektpartner zu finden, miteinander zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.


Etwinning bietet darüber hinaus auch Online-Fortbildungen für LehrerInnen aus ganz Europa zu verschiedenen Themen an. Die Fortbildungen bieten neben wertvollen Beiträgen und Informationen auch die Möglichkeit sich mit internationalen Kollegen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Ich habe an mehreren Fortbildungen zum Thema Digitalisierung in Schulen teilgenommen. Ich wollte mehr darüber erfahren, welche Möglichkeiten sich für den Unterricht ergeben und worauf ich achten muss. Darüber hinaus habe ich auch wertvolle Tipps für unser KA2-Erasmus+-Projekt „My way into the digitalized and globalized working world“ erhalten. Es war sehr interessant und aufschlussreich, einen Eindruck von den Arbeitsmethoden in Schulen anderer Länder zu bekommen. Alles in allem war es eine sehr anregende Erfahrung, sich mit diesen motivierten Kollegen auszutauschen.
Während der ersten internationalen Learning Teaching and Training Activity unseres Erasmus+ Programms tauschten wir LehrerInnen Erfahrungen mit eTwinning aus und diskutierten Möglichkeiten. Es ist ein geschützten Raum Projektergebnisse zu präsentieren.