Industrie 4.0 – Wie schaffen die Unternehmen die Digitalisierung?

Ein Artikel von Niklas LJ

Viele Unternehmen profitieren bereits von der sogenannten „Industrie 4.0“. Doch sind da alle Unternehmen schon zukunftsfähig aufgestellt? Und wie wirken sich die Veränderungen in der Praxis aus?

Neue Technologien erobern im Eiltempo die Welt und lösen in den Unternehmen die größten Umwälzungen seit 50 Jahren aus. Um in Zeiten des digitalen Wandels neue Ideen, Innovationen und Geschäftsmodelle schnell, flexibel und vor allem effizient entwickeln zu können, muss die Art und Weise der Führung von Teams in den Unternehmen neu gedacht und definiert werden. Hier fallen alte Hierarchien weg und werden durch gemischte Teams ersetzt. Projektarbeit wird immer wichtiger.

Laut einer Erhebung des Weltwirtschaftsforums (WEF) werden in den kommenden fünf Jahren 133 Millionen neue Stellen entstehen. Das können sich aber viele Arbeitnehmer nicht vorstellen. Aber die Maschinen und Programme müssen von Fachkräften entwickelt und in Unternehmen hergestellt werden. Es kommt somit zu einer Verschiebung auf dem Arbeitsmarkt.

Geschäftsführer Nicholas Matten vom Haustechnikunternehmen Stiebel Eltron sieht „bei den Arbeitskosten ein Einsparpotenzial zwischen 30 und 40 Prozent.“ Und die Belegschaft? Die soll nicht leiden. Betroffene Arbeitnehmer wollen wir nicht entlassen, sondern fortbilden und in anderen Bereichen des Unternehmens einsetzen.“, sagt Maten.

Doch Arbeitnehmer müssen weiter um ihren Arbeitsplatz bangen, denn jedes zweite Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nutzt schon Anwendungen für die sogenannte Industrie 4.0 mit ihrer breiten Vernetzung in der Technik. So könnte es auch bald aber auch schon überall der Fall sein, denn laut des Weltwirtschaftsforum WEF fallen bis 2022 weltweit über 75 Millionen Jobs weg. Grund hierfür ist die Digitalisierung, die welche mit Robotern den Markt aufmischt.

Für Arbeitgeber kommt die Digitalisierung gerade richtig. Immer mehr Arbeitnehmer schaffen die körperliche Arbeit beispielsweise im Warenlager nicht mehr und melden sich häufig krank. Dies geht aus einer Umfrage des Industrieverbandes International Federation of Robotics hervor. Hier zeigt sich ein positiver Effekt für die Arbeitsorganisation. So müssen kranke Arbeitnehmer nicht vertreten werden. Allerdings stellt sich die Frage, was passiert, wenn die teuren, komplizierten Maschinen kaputtgehen.

Niklas LJ

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