Eine Buchhandlung im Wandel der Zeit

Von Tim, Angelina, Enrico und Lena

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmen und Berufe sind das Thema unseres Erasmus+-Projekts. Mit diesem Schwerpunkt haben wir Fachleute aus verschiedenen Branchen befragt, um mehr darüber zu erfahren, was sie tun, um mit den schnellen Digitalisierungsprozessen Schritt zu halten. Unsere Gruppe wurde den Entwicklungen im Buchhandelsgeschäft zugeordnet. Also haben wir im Internet recherchiert und die lokale Buchhandlung „Windrose“ besucht, um unsere Fragen zu stellen, und wir erhielten einige interessante Antworten.

Die örtliche Buchhandlung in Eitorf ist zwar klein, aber es ist ein Ort, an dem schon Generationen von Menschen ihre Bücher und Schreibwaren gekauft haben. Sie wurde 1986 gegründet und war ein ehemaliger Friseurladen, der auch Schreibwaren anbot. Aber wie jede andere lokale Buchhandlung kämpft sie mit großen Internet-Gegnern wie Amazon. Wir haben gelernt, dass eine Mischung aus charmanter individueller Beratung, Qualität und Internetpräsenz ein Weg ist, um Kunden zu halten. 

Aber kommen wir zurück zu unserem Interview mit Herrn Schwammborn – einem der Eigentümer. Er sagte uns, dass der Online-Wettbewerb das Geschäft schwierig macht, weil viele Leute ihre Bücher jetzt online kaufen und nicht mehr in lokale Buchläden gehen. Aus diesem Grund hat die Windrose eine Website eingerichtet, die es möglich macht, Bücher von zu Hause aus zu bestellen und am nächsten Tag im Laden abzuholen. Die Kunden können die Bücher aber auch zu sich nach Hause liefern lassen. Die Windrose hat eine große Auswahl an Büchern, die über die Website bestellt werden können. Es gibt mehr als 8,6 Millionen Buchtitel und E-Books. Sogar eine Million Titel können am nächsten Tag geliefert werden. Aber Herr Schwammborn sagte auch, dass ältere Kunden nicht so an das Internet gewöhnt seien. Ihnen wird angeboten auch telefonisch bestellen zu könne. Es hat sich allerdings noch nicht überall rumgesprochen, dass es dieses über „Nacht-geliefert“ Angebot über das Internet gibt.  Aber die meisten seiner Kunden nutzen mittlerweise diesen Service, weil es für sie sehr bequem ist. Sie brauchen nur vor dem Laden anzuhalten, anstatt zu Hause auf das Paket zu warten.  Außerdem kann man so auch einen Blick in das Buch werfen.

Textfeld: Abbildung 2 Unser Plakat für die Präsentation Aber das Herzstück des Buchladens ist das örtliche Geschäft. Hier werden die Bücher in verschiedenen Abteilungen präsentiert. Die Leute können herumschlendern und sich von den Titeln und Bildern inspirieren lassen. Die Atmosphäre ist freundlich und offen. Neben Büchern werden auch Schreibwaren und Schulbedarf angeboten. Die Kinder können ihre Geburtstagskörbe füllen, um ihre Gäste zu einem Geburtstagsgeschenk für die Party zu inspirieren. Wir haben gelernt, dass es sehr wichtig ist, die Bedürfnisse der Kunden zu kennen. So werden die Buchtitel so ausgewählt, dass sie den Interessen der Kunden entsprechen. Auf einigen der Bücher befinden sich handschriftliche Empfehlung der Mitarbeiter. 

Größere Buchläden, sagte Herr Schwammborn uns, haben für ihre Kunden sogar integrierte Kaffees.                                                                                           

Für Kundenbeziehungen haben sie eine Facebook-Gruppe. Hier stellen sie neue Bücher vor und informieren die Kunden über bevorstehende Veranstaltungen. Die Facebookgruppe ist auch ein Ort, an dem Bilder ausgetauscht werden. Es eröffnet sich auch die Möglichkeit, Feedback und Inspirationen zu erhalten.

Alles in allem kann man sagen, dass lokale Buchläden den Vorteil haben, ihre Kunden zu kennen, so dass sie ihre Bedürfnisse auf charmante Weise ansprechen können. Ein integrierter Online Handel und eine Internetpräsenz sind dabei unersetzlich. Aber der große Gegner Amazonas hat noch den Vorteil, dass er fast sich über das Internet jedem bekannt zu machen.  

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